Zwei glückliche Milchproduzenten: Es war ein Augenöffner!

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Zwei Glückliche Milchproduzenten: Es war ein Augenöffner!

Es gab sowohl direkte Vorteile wie einen hervorragenden ersten Schnitt, als auch wichtige Nebenvorteile, wie das Fehlen von Flurschäden nach der frühen Gülleausbringung mit einem selbstfahrenden Gülleausleger während eines extremen Frühjahrs.

Landbrugsavisen (Agrarzeitung Dänemark) 8. juni 2024. Text und Fotos: Claus Solhøj

Im frühen Frühjahr hatten die Milchproduzenten Ulrik Langballe und Thomas Jørgensen in Thy das Glück, frühzeitig Gülle auf ihre Grasflächen ausbringen zu können, die später für die Grasernte (Silage) gebraucht werden. 

Sie konnten sich der Route von Morsø Maskinstation durch Thy anschließen, bevor der einzige verfügbare selbstfahrende Agrometer-Ausleger in der Region zu seiner Heiminsel zurückkehrte.

„Wir hätten da einfach nicht mit einem Güllefass fahren können. Es gab im März keinen einzigen Ort, an dem wir mit einem Güllefass hätten fahren können“, sagt Ulrik Langballe. Am 10. März konnte er etwa 900 Kubikmeter, im Stall angesäuerte Gülle, innerhalb weniger Stunden ausbringen, da die Kapazität des Auslegers auf den Feldern rund um den Hof, die auf zwei Parzellen verteilt sind, bei 170 Kubikmetern pro Stunde lag.

Für den ersten Schnitt hatte Ulrik Langballe von Beerstedgaard A/S, der 350 hochleistende Kühe in einem Robotermelksystem hält, auch Flächen, die aufgrund der Bodenverhältnisse nur mit Mineraldünger gedüngt wurden. Zahlen vom Ertragsmesser des Lohnunternehmers zeigen, dass das Gras, das frühzeitig mit Gülle voll gedüngt wurde, denselben Ertrag lieferte wie das Gras, das mit Mineraldünger gedüngt wurde.

Wichtige Nebenvorteile 

Doch der Ausleger bietet auch wichtige Nebenvorteile.

„Wir sehen keine Spuren von ihm, auch nicht an den Feldrändern oder -einfahrten. Man kann überhaupt nicht erkennen, dass er auf den Feldern war, und das ist wichtig für Ertrag und Futterqualität, auch in den Folgejahren“, betont Ulrik Langballe. Er hebt außerdem den geringeren Dieselverbrauch und weniger Verkehrsbehinderungen und Straßenschäden durch den Ausleger hervor.

Auch wenn der Preis pro Kubikmeter vermutlich ein paar Kronen höher ist, ist das Geld gut angelegt.

Obwohl das Frühjahr 2024 sehr speziell war, ist die frühe Ausbringung seiner Erfahrung nach in den meisten Jahren eine Herausforderung. Daher wird der Ausleger in Zukunft für den ersten Schnitt und möglichst auch für die folgenden Schnitte eingesetzt.

VERLUSTE HÖHER alS der merpreis

Der Ausleger von Morsø Maskinstation fuhr weiter zum ökologischen Betrieb Gyrup Landbrug ApS, etwa 12 km von Beerstedgaard A/S entfernt, wo sowohl Milch von einer hochleistenden Herde mit 190 Milchkühen produziert wird, als auch Gerste für Malz angebaut und der bekannte Thy Whisky hergestellt wird.

Hier erhielten die nächstgelegenen Grasflächen am 11. März 1.600 Kubikmeter Gülle, bei Pumpstrecken von bis zu 2.300 Metern und einer Flächenkapazität von 150 Kubikmetern pro Stunde.

Betriebsleiter Thomas Jørgensen fürchtete vor allem Ertrags- und Qualitätsverluste in Form von verminderter Futterqualität und Gülleresten im Gras, falls die Gülle nicht frühzeitig ausgebracht würde. Auch hier wurde die große Kapazität und das „spurenlose“ und umweltfreundliche Befahren der Felder mit Zufriedenheit bemerkt.

„Es war wirklich ein Augenöffner. Als Biolandwirte haben wir keinen Mineraldünger als Ergänzung und Ersatzfutter ist wirklich teuer im Einkauf. Wir hatten 30 Hektar, auf die keine Gülle kam, und das hat uns wohl 60.000 Futtereinheiten (FE) beim ersten Schnitt gekostet. Da spielt der Mehrpreis für den Ausleger im Vergleich zu einem Güllefass überhaupt keine Rolle“, sagt er.

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