Ziltendorfer Niederung: Effizienter arbeiten, Boden schützen

Stefan Rote

Ziltendorfer Niederung: Effizienter arbeiten, Boden schützen

Wie ein moderner Milchviehbetrieb in Brandenburg mit innovativer Gülletechnik von Agrometer Effizienz und Nachhaltigkeit verbindet.

Warum Gülle im Maisbestand?

Die Bauerngesellschaft Ziltendorfer Niederung GbR, gegründet 1991, zählt zu den größten Milchviehbetrieben Brandenburgs. Rund 110 Mitarbeitende, 2.800 Milchkühe, über 4.200 Hektar Ackerfläche und drei Biogasanlagen bilden das Herzstück des Betriebs. Geschäftsführer Stefan Rothe, der den Betrieb zusammen mit drei weiteren Gesellschaftern leitet, beschreibt die Herausforderung so: Die schweren, feuchten Böden sind im Frühjahr extrem empfindlich; jeder zu tiefe Arbeitsgang kann Verdichtungen verursachen, die kaum wieder zu beheben sind. Wir versuchen, die Böden so wening wie möglich anzufassen und so wenig möglich Gewicht im Frühjahr auf die Böden zu bringen."

Wir versuchen, die Böden so wenig wie möglich anzufassen und so wenig möglich Gewicht im Frühjahr auf die Böden zu bringen."

 

Die Lösung fand der Betrieb in der Zusammenarbeit mit dem langjährigen Dienstleister Marquardt aus Mecklenburg und der bewährten Agrometer-Technik. Statt schwere Güllefässer über die Felder zu schicken, setzt man auf ein leichtes Selbstfahrersystem mit Schlauchtechnik, das präzise und bodenschonend arbeitet – sogar mitten im stehenden Maisbestand, eine Möglichkeit, die mit herkömmlicher Verschlauchung kaum denkbar wäre. Das erlaubt eine frühere und längere Ausbringungssaison und verbessert gleichzeitig die Nährstoffnutzung.

Wie funktioniert das?

Der Ablauf ist fein abgestimmt: Nach der Getreideernte werden Gärreste ausgebracht, dann Zwischenfrüchte gedrillt. Im Frühjahr erfolgt nur eine flache Bodenbearbeitung, um das Saatbett vorzubereiten. Dank unterirdischer Leitungen und der flexiblen Technik können selbst große Schläge mit bis zu 120 Hektar effizient versorgt werden.

„Wir haben angefangen, im Weizenbestand … Jetzt bringen wir mit dem Agrometer zwei Drittel unserer Menge aus" erklärt Stefan Rothe.

 Das entspricht etwa 90.000 Kubikmetern pro Jahr – eine beeindruckende Leistung, die ohne die Kombination aus effizienter Technik und erfahrenem Servicepartner kaum möglich wäre. Besonders wichtig: Das System lässt sich flexibel an wechselnde Witterungsverhältnisse und Bestandsdichten anpassen, was in Jahren mit extremen Trocken- oder Nassphasen entscheidende Vorteile bringt.

Was bedeutet das für die Region?

Der positive Effekt reicht weit über die Felder hinaus. Weniger Zubringerfahrten, geringere Verkehrsbelastung und weniger Lärm bedeuten auch mehr Akzeptanz in der Nachbarschaft. Stefan Rote bringt es kurz auf den Punkt: Von so einem Agrometer kriegen die hier in den Dörfern relativ wenig mit!"

Von so einem Agrometer kriegen die hier in den Dörfern relativ wenig mit!"

 

Für Stefan Rothe und sein Team hat sich die Entscheidung bewährt: Wir haben uns relativ zeitig schon vor einigen Jahren dafür entschieden … und es klappt gut.”

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